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Reports Schweiz

Warum es den Hospitality Investment Club braucht

Vergangene Woche (15./16. September) fand im «Kaufleuten» in Zürich der erste «Swiss Hospitality Investment Club» mit rund 200 Teilnehmenden statt. Es war ein voller Erfolg. Auf der Bühne diskutierten hochkarätige, renommierte Hotelexperten über aktuelle Fragen des Hotel-Investments und des Hotel-Immobilienmarktes. 25hours-Gründer Christoph Hoffmann, «Star-Hotelier» Frank Marrenbach (CEO Althoff Hotels), Marriott-Topmanager Markus Lehnert, Ben Martin (HKS), Yannik Wagner (Vice President Development Nothern Europa, Accor), Andrea Jörger (Horwath HTL), Prof. Vanessa Borkmann (Future Hotel, Fraunhofer Institut), Tyler Brulé (Monocle) oder Philipp Henle (Dorchester Ceollection) – sie alle, um ein paar Beispiele zu nennen, sprachen über die Zukunft des Hotelmarktes in der Schweiz, in Europa und weltweit.

Fazit: Trotz Krieg in der Ukraine, Energieengpass, Fachkräftemangel, Inflation, Pandemie und steigenden Zinsen – die Hospitality-Industrie ist ein Zukunftsmarkt. Laufend entstehen neue Hotelprojekte, denn die Hotelbetreiber (vor allem die grossen Hotelkonzerne wie Marriott, Accor oder IHG) glauben an ihr Business und den Tourismus ganz allgemein. Wobei: Tourismus nach «alter Schule» (sprich Masse, Frequenz und Billigtarife) gehören in der westlichen Welt (Europa, USA) schon bald der Vergangenheit an. «Nachhaltigkeit» heisst das Zauberwort. Wer nicht ökologisch und sozial nachhaltig handelt, gehört in Zukunft zu den Verlierern, so der Grundtenor der meisten Statements und Referate. Hinzu kommen Mega-Trends wie Digitalisierung, Individualität oder der Gesundheitsmarkt, welche die Hospitality-Industrie und den Tourismus nachhaltig prägen und verändern werden.

Auch die aktuellen Zahlen von STR sprechen eine deutliche Sprache: Trotz Pandemie, Krieg und Inflation hat sich der Hotelmarkt im DACH-Raum in den letzten Monaten erstaunlich positiv entwickelt. Investoren und Hotelimmobilien-Entwickler zeigten sich in Zürich zuversichtlich. Sie glauben an ein nachhaltiges, gesundes Wachstum. Zwar gilt es nun, die aktuellen Hürden oder Herausforderungen (Energieknappheit, Inflation, Fachkräftemangel) zu überwinden, aber von

«Horrorszenarien» oder «Katastrophenstimmung» war am ersten Anlass des Swiss Hospitality Investment Clubs keine Rede. Motto im «Kaufleuten»: Das Leben geht weiter, die Menschen wollen reisen und die grossen Investoren setzen u.a. auch auf Hotelprojekte. So das Fazit nach rund zwanzig Referaten und Podiumsdiskussionen.

Braucht es diesen Swiss Hospitality Investment Club wirklich? Ja, es braucht ihn! Denn hier bietet man den Investoren und Hotelentwicklern eine einzigartige Plattform, die auch mit dem Hospitality Summit von Hotelleriesuisse nicht vergleichbar ist. Der Summit des Branchenverbandes kümmert sich, um es salopp zu sagen, um eher alltägliche (operative) Dinge, der Investment Club hingegen bietet Information, Wissen und Know-how aus der strategischen Welt der Investoren und Immobilienentwickler. Zudem beschränkt sich der Investment Club nicht nur auf die Schweiz, sondern befasst sich mit dem gesamten DACH-Raum, Europa und der Welt. So gesehen entsteht hier keine Konkurrenz zu bestehenden Branchenanlässen wie Hospitality Summit (Hotelleriesuisse), Hotel Innovations Award (Gastrosuisse, SGH) oder Swiss Innovation Day (SHS).

Es lebe der Swiss Hospitality Investment Club 2023! Wir von Hotel Inside sind als Partner wieder an Bord.

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