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Kommentar von Hans r. Amrein

Prosit Neujahr! Es lebe 2023!

Man wirft mir manchmal vor, die Zukunft von Tourismus und Hotellerie zu optimistisch darzustellen. Wir stecken doch mitten in einer handfesten Krise, wer kann da noch so optimistisch denken und schreiben, sagen die Pessimisten. Der furchtbare Krieg in der Ukraine mit all den Folgen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft, die hohe Inflation (aktuell liegt sie in der Schweiz bei 3%), die massiv gestiegenen Energiepreise, die anhaltende Klimaerwärmung, die hohe Suizid-Rate in der Schweiz, die überfüllten (psychiatrischen) Kliniken, das Corona-Virus, das nach wie vor sein Unwesen treibt (nur spricht keiner mehr davon) – nächstens muss die Welt zugrunde gehen, klagen die Pessimisten.

Meine Wahrnehmung ist eine komplett andere. Wenn ich in Hotels absteige, durch Bahnhöfe eile, in Restaurants esse, in Supermärkten und Shops einkaufe, mit Leuten spreche, stelle ich fest: Die Menschen konsumieren, kaufen sich Luxus, tun sich was Gutes, buchen Reisen und Hotels, leisten sich teure Weine, Klamotten und Uhren. Von Inflation keine Spur. Hohe Energiekosten? Man arrangiert sich. Krieg in Osteuropa. Man nimmt ihn zur Kenntnis. Corona? Das war einmal.

Ein Blick in die jüngsten Statistiken, Studien und Umfragen der Konjunkturforscher zeigt: Ja, der Konsum floriert in der Schweiz tatsächlich auf hohem Niveau und ist (noch) nicht eingebrochen. Ja, die Menschen sind unterwegs, die Mobilität hat gerade in den Wochen vor Weihnachten markant zugenommen (hohe Benzinpreise hin oder her). Ja, die Menschen leisten sich gutes Essen, schöne Weine und Hotels. Die aktuellen Buchungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Rezession? Das SECO rechnet in den kommenden Monaten immer noch mit einem Wachstum um die 0,8 Prozent. Energiemangel? Die Experten gehen davon aus, dass wir den Winter 2022/23 wahrscheinlich gut überstehen und nicht in Kälte erstarren werden.

Die jüngsten Reiseprognosen der ITB zeigen auf, dass der weltweite Tourismusmarkt 2023 um fast 50 Prozent wachsen wird. Und die Nachfrage in der Hotellerie wird weltweit um sage und schreibe 57% ansteigen! Mit anderen Worten: persönliche Wahrnehmung, Prognosen und Fakten decken sich. Also haben wir Grund zum Optimismus!

Was wäre denn die Alternative? Angst, Unsicherheit, Panik?

Ich wünsche Ihnen nur das BESTE für 2023!
Bleiben Sie zuversichtlich! Glauben Sie an das GUTE! Gefragt sind jetzt großartige Ideen, besonders innovative Projekte und Geschäftsmodelle. Gefragt sind harte Arbeit, Engagement, Leidenschaft. Halten Sie durch, wenn es mal nicht so rund läuft. Wir schaffen das!

Hans R. Amrein
Publizist & Gesellschafter


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