Accor, die grösste Hotelgruppe Europas und Marktleader in der Schweiz, stellt das Jahr 2026 unter das Zeichen des Wachstums: Mit rund 350 geplanten Neueröffnungen weltweit, bedeutenden Projekten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie massiven Investitionen in Luxus-, Lifestyle- und Economy-Marken setzt der Konzern seinen globalen Expansionskurs fort.
Der Mix aus neuen Destinationen, innovativen Konzepten und nachhaltigen Entwicklungen zeigt, wie umfassend Accor die Zukunft der internationalen Hotellerie mitgestalten will.
Kurz und gut: Accor greift 2026 global an – und die DACH-Region spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Konzern, der mit mehr als 45 Marken zu den weltweit führenden Hotelgruppen zählt, plant im kommenden Jahr rund 350 neue Hotels zu eröffnen. Damit beginnt eine der dynamischsten Expansionsphasen in der Unternehmensgeschichte. Von Luxusresorts über Lifestyle-Konzepte bis hin zu Economy-Hotels reicht die Bandbreite jener Projekte, die den weltweiten Footprint von Accor deutlich erweitern sollen.

Wachstum in der DACH-Region
Innerhalb der deutschsprachigen Märkte setzt Accor auf gezielte und strategische Investitionen. Besonders hervorzuheben sind zwei Projekte in Deutschland: Das Novotel Hamburg Hafencity entsteht als modernes 172-Zimmer-Hotel im Überseequartier – ausgestattet mit dem Restaurantkonzept The Flave und einem Fitnessstudio. Es soll ab 2026 ein neues urbanes Zentrum ergänzen und Gästen ein zeitgemäßes Stadterlebnis bieten.

Ebenfalls in Deutschland entsteht ein neues Ibis Styles Hotel direkt am Flughafen München. Der Neubau fokussiert sich auf kompakte, moderne Zimmer und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit zielt Accor klar auf eine wachsende Zielgruppe: Geschäftsreisende, Transitgäste und preisbewusste Städtereisende.
Auch in der Schweiz und in Österreich plant Accor weitere Projekte. Konkrete Standorte wurden noch nicht genannt, jedoch betont das Unternehmen, dass es die urbane Entwicklung beider Länder weiterhin genau beobachtet. Besonders wachstumsstarke Regionen stehen im Fokus – ein Hinweis darauf, dass Accor auch in Zürich, Basel oder Wien künftig stärker präsent sein könnte. Laut Hotel Inside-Informationenwill Accor in der Schweiz in Zukunft «mindestens 100 Hotels» betreiben, aktuell gibt es zwischen Genf und Bodensee, Basel und Lugano rund 80 Accor-Hotels.

Internationale Expansion – Luxus, Lifestyle und neue Märkte
Während die DACH-Region weiterhin wichtig bleibt, spielen internationale Märkte in Accors Wachstumsstrategie eine übergeordnete Rolle. Die Liste der Projekte liest sich wie eine globale Tour durch neu entstehende Hotelwelten.
Im Luxussegment nimmt die traditionsreiche Marke Orient Express eine besondere Stellung ein. 2026 wird die größte Segelyacht der Welt, die „Orient Express Corinthian“, erstmals in See stechen und zwischen Mittelmeer und Karibik verkehren. Gleichzeitig eröffnet in Venedig nach achtjähriger Renovierung das Orient Express Venezia im Palazzo Donà Giovannelli. Zwei Projekte, die den Anspruch unterstreichen, Luxus neu zu definieren.
Weitere Marken wie Raffles und Fairmont bauen ihre Präsenz in wichtigen Zukunftsmärkten aus. Raffles plant Neueröffnungen in Dschidda sowie auf der Shura-Insel – hochkarätige Projekte, die sich an anspruchsvolle Luxusreisende richten. Fairmont wiederum erweitert sein Portfolio in den USA, Asien und Europa, darunter in Städten wie New Orleans, Hanoi, Dalian oder im britischen Cheshire.

Lifestyle-Marken im Höhenflug – getrieben von Ennismore
Ein weiterer Wachstumsmotor ist das Lifestyle-Segment, das von Ennismore verantwortet wird. Marken wie Mama Shelter, Mondrian, Hyde oder Delano setzen auf Design, urbanes Lebensgefühl und Erlebnisorientierung. 2026 entstehen mehrere auffällige Projekte:
- Das Mama Shelter Lake Como bringt ein spielerisches, ungezwungenes Hotelkonzept an den italienischen See.
- Mondrian Maldives eröffnet im Noonu-Atoll ein neues High-End-Erlebnis auf dem Wasser.
- Delano Miami Beach kehrt mit einem umfassend überarbeiteten Konzept zurück.
- Hyde Mexico City Reforma macht die Marke erstmals in Lateinamerika erlebbar.
Auch Rixos setzt neue Standards: Mit dem ersten All-inclusive-Resort in Asien (Rixos Phu Quoc, Vietnam) und dem größten Resort dieser Art in Saudi-Arabien stärkt die Marke ihre Position im Premium-All-inclusive-Segment.

Midscale- und Economy-Segment im Wandel
Der globale Expansionstraum endet nicht im Luxus. Accor modernisiert und erweitert auch sein breit gefächertes Midscale- und Economy-Angebot. Marken wie Novotel, Mercure, ibis und die Handwritten Collection erhalten neue Standorte auf verschiedenen Kontinenten. Zu den wichtigsten Projekten gehören:
- Novotel Makkah South Central – eines der größten Midscale-Hotels in Mekka.
- Mercure eröffnet Hotels in Melbourne, Hiroshima und Bangkok.
- Die Handwritten Collection wächst mit dem Adorn Tirana (Albanien) und dem Hotel Shanghai Hongqiao.
- ibis führt sein neues Square-Design erstmals in Brasilien ein, im ibis Mogi Guaçu.

Diese Mischung aus globaler Präsenz und markenübergreifender Weiterentwicklung zeigt, wie konsequent Accor auf Diversität setzt: Jedes Marktsegment soll bedient werden – vom Luxusgast bis zum Familienurlauber.
Ein starkes Jahr 2026 – strategische Einordnung
Accor verfolgt mit seiner globalen Expansionsstrategie mehrere Ziele gleichzeitig:
Einerseits möchte das Unternehmen seine Präsenz in etablierten Märkten ausbauen. Gleichzeitig gilt es, neue Destinationen zu erschließen, die für zukünftige Gästegruppen strategisch relevant sind. Ein wichtiger Baustein: Nachhaltigkeit. Viele der neuen Hotels sollen energieeffizienter werden, modernste Technologien nutzen und stärker auf lokale Lieferketten setzen.

Mit über 100 Millionen Mitgliedern im Treueprogramm „ALL Accor Live Limitless“ verfügt Accor zudem über eine internationale Community, die kontinuierlich wächst – ein weiterer Faktor, der die Expansion unterstützt.
2026 wird damit zu einem Schlüsseljahr: Es markiert nicht nur Wachstum auf breiter Ebene, sondern auch die Verfeinerung einer langfristigen Strategie, die Accor stärker diversifiziert, globaler positioniert und gleichzeitig in Europa verankert hält.
