Nach Monaten der Unsicherheit infolge des Iran-Konflikts hellt sich die Lage im Nahen Osten aus touristischer Sicht spürbar auf. Fluggesellschaften nehmen ihre Verbindungen schrittweise wieder auf, wichtige Drehkreuze funktionieren erneut weitgehend normal und Reiseveranstalter öffnen ihre Programme. Eine aktuelle Einschätzung von DERTOUR Suisse zeigt, dass die Nachfrage für Reisen in die Golfregion und das östliche Mittelmeer wieder anzieht. Internationale Marktanalysen bestätigen diesen Trend: Trotz geopolitischer Risiken gilt die Region weiterhin als einer der dynamischsten Tourismusmärkte weltweit.
DERTOUR Suisse hat sein touristisches Angebot für den Nahen Osten wieder vollständig geöffnet. Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Oman, Bahrain, Katar und Saudi-Arabien sind wieder ohne Einschränkungen buchbar. Auch Jordanien mit seinen Rundreisen und Wüstencamps steht wieder im Programm. Israel bleibt vorerst die einzige Ausnahme.

Stephanie Schulze zur Wiesch, CEO von DERTOUR Suisse, spricht von einer deutlichen Normalisierung der Situation und einer spürbar steigenden Nachfrage für Herbst- und Winterferien. Während der Krise setzte der Veranstalter auf laufende Lagebeurteilungen, flexible Umbuchungen und eine enge Abstimmung mit Behörden, Airlines und lokalen Partnern.
Golf-Drehkreuze gewinnen ihre Schlüsselrolle zurück
Von zentraler Bedeutung ist die Wiederaufnahme des Flugbetriebs über Dubai, Abu Dhabi und Doha. Diese Hubs gehören zu den wichtigsten globalen Umsteigeflughäfen zwischen Europa, Asien und Afrika. Reuters berichtet, dass Emirates, Qatar Airways und Etihad inzwischen wieder mehr als 90 Prozent ihres Vorkrisenniveaus erreicht haben. Damit verbessert sich nicht nur die Erreichbarkeit der Golfstaaten selbst, sondern auch die Anbindung zahlreicher Fernreiseziele in Asien und Afrika.

Internationale Studien bestätigen den Erholungstrend
Auch internationale Organisationen sehen erste Anzeichen einer Stabilisierung. Der World Travel & Tourism Council (WTTC) verweist darauf, dass sich der Nahe Osten nach früheren Krisen jeweils vergleichsweise rasch erholt hat. Gleichzeitig bleibt die Region langfristig ein Wachstumsmarkt mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung für den weltweiten Tourismus. UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 trotz der geopolitischen Belastungen weltweit nochmals ein leichtes Wachstum der internationalen Reisen. Für den Nahen Osten selbst blieb der Konflikt jedoch deutlich spürbar.
Das östliche Mittelmeer profitiert ebenfalls
Nach Einschätzung von DERTOUR Suisse profitieren auch klassische Ferienziele wie Ägypten, die Türkei und Zypern von der Entspannung. Während der Eskalation hatten zahlreiche Reisende ihre Buchungsentscheide verschoben oder alternative Destinationen gewählt. Mit zunehmender Planungssicherheit kehren diese Märkte wieder stärker in den Fokus.
Sicherheit bleibt der entscheidende Faktor
Trotz der positiven Entwicklung bleibt Vorsicht angebracht. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften beobachten die politische Lage weiterhin genau. Entscheidungen über Programme und Flugverbindungen orientieren sich an den Empfehlungen der Behörden sowie an eigenen Sicherheitsanalysen. Für die Branche ist klar: Das Vertrauen der Reisenden ist die wichtigste Voraussetzung für eine nachhaltige Erholung.
Fazit: Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie schnell sich der internationale Tourismus nach geopolitischen Schocks wieder erholen kann, wenn sich die Sicherheitslage verbessert. Die vollständige Wiederöffnung des Nahost-Angebots bei DERTOUR Suisse ist dafür ein wichtiges Signal. Unterstützt von der schrittweisen Rückkehr der Airlines und einer wieder anziehenden Nachfrage könnte die Golfregion bereits in der kommenden Wintersaison erneut zu den dynamischsten Fernreisezielen europäischer Urlauber gehören.
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