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Ausblick 2023: Wie Sie mit Ihrem Hotel im nächsten Jahr mehr Umsatz erzielen!

Die Prognosen für Tourismus und Hotellerie weltweit sind gut – trotz Inflation, hohen Energiekosten und Krieg in der Ukraine. Auch Schweizer Hoteliers dürfen von einem guten Jahr 2023 ausgehen, sofern nicht plötzlich neue Krisen entstehen. Jetzt geht es darum, Hotels zielgerichtet zu vermarkten und vor allem die direkten Vertriebswege zu stärken – mit dem Ziel, mehr Umsatz zu generieren. Hier 5 Insider-Tipps:

Preisstrategen und Hotel-Marketingprofis sind sich einig: Hotels sollten vermehrt ihre Direktvermarktung fördern und professionalisieren. Dadurch tragen sie nicht nur zu einer engeren Bindung von Gästen und Mitarbeitern bei, sondern profitieren durch den direkten Kontakt auch von erheblichen Kostenvorteilen. Die Provisionen, die sie sich durch den Verzicht auf externe Anbieter sparen, können sie stattdessen in die Weiterentwicklung ihres Unternehmens investieren: etwa in Infrastruktur, Personal, Service- sowie Produktqualität und so weiter. Hier fünf Insider-Tipps:

Tipp 1: Preise richtig kalkulieren

In vielen Hotels fehlt der Überblick, wo wie viel Energie verbraucht wird. Daher sollten Betreiber zunächst prüfen, wo die Energiekosten tatsächlich anfallen – und entsprechend auch die Preise kalkulieren. Dabei sollte eine korrekte Kalkulation immer auch die Preise im laufenden und folgenden Jahr einbeziehen – auch wenn man aufgrund der unsicheren Lage keine genauen Werte bestimmen kann. Die ermittelten Energiekosten sollten dann direkt in den Preis einkalkuliert werden. Auf zusätzliche Energiepauschalen in der Kommunikation sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Tipp 2: Distribution unter Kontrolle haben

Gespart wird, wo Einsparungen möglich sind. Es wird also die gesamte Bandbreite an Energiespar-Maßnahmen durchgegangen. Dennoch wird die Mehrzahl der Hotels nicht darum herumkommen, die höheren Kosten an die Gäste weiterzugeben. Wichtig ist, dass Betreiber von Anfang an sicherstellen, dass die Preisanpassungen über alle Distributionskanäle erfolgen. Dabei sollte gewährleistet werden, dass man selbst immer das beste Angebot vorzuweisen hat.

Tipp 3: Direktvermarktung langfristig professionalisieren

Viele Hotelbetreiber unterschätzen noch immer, welches Potenzial sich hinter einem guten Performance-Marketing verbirgt. Es gilt, frühzeitig messbare Marketingstrategien zu implementieren, die die Marke und das Angebot proaktiv innerhalb der Zielgruppe platzieren – und zwar mitsamt des neu kalkulierten Preises. Eine klare Kommunikation ist dafür die Voraussetzung. Hierfür empfiehlt es sich zudem, in neuen, zielgerichteten Content zu investieren, um die Kommunikation entsprechend aufzuwerten und so die neuen Preise durchzusetzen.

Tipp 4: Die User Journey optimieren

Eine zielgerichtete Kommunikation ist auch dann wichtig, wenn es darum geht, die User Journey zu optimieren. Die User Journey beschreibt hier die digitale Reise, die der potenzielle Gast im Kontakt mit dem Hotel macht – also von der ersten Anzeige bis zur Buchungsbestätigung. Denn nur wenn diese optimiert ist, emotional aufgeladen wird und es dem User so einfach wie möglich gemacht wird zu buchen, lässt sich über alle Endgeräte hinweg größtmöglicher Umsatz erzeugen.

Tipp 5: Kampagnen entsprechend skalieren

Sobald die Marketing-Kampagnen erste Erfolge zeigen und ein positiver Return gemessen wurde, gilt es, diese entsprechend zu skalieren. Zur Umsatzmaximierung empfiehlt es sich, zeitnah zusätzliche Märkte, Themen und weitere Zielgruppen anzugehen, um möglichst große Erfolge zu verzeichnen.

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